von Nadine Sorgenfrei
⊠und nein, Zucker, Zigaretten und Alkohol sind nicht dabei đ
Neues Jahr, neues GlĂŒck, die Zeit, jetzt aber endlich mal etwas zu Ă€ndern. Das verstehe ich. Aber das birgt auch die Gefahr, sich noch mehr Druck aufzuladen – das kennst du wahrscheinlich, oder? Ich habe mir fĂŒr dich sechs Dinge ĂŒberlegt, von denen ich ĂŒberzeugt bin, dass sie uns MĂŒttern helfen, in diesem Jahr wirklich zu mehr Leichtigkeit im Familienalltag verhelfen. Hier sind sie:
1. Multi-Tasking
Multi-Tasking ist fĂŒr AnfĂ€nger! Was mal als effizienter Hype begonnen hat, ist lĂ€ngst widerlegt: Wer versucht, sich auf mehreres gleichzeitig zu konzentrieren, neigt zu Fehlern und Verzögerungen. Also schön eins nach dem anderen â und nicht mit dem Baby auf dem Arm und dem Handy am Ohr kochen (leg’ dein Handy am besten in einen anderen Raum, wenn du es grade nicht nutzt).
2. Negative SelbstgesprÀche
Egal, was du zu dir sagst (ob laut oder unausgesprochen) â dein Unterbewusstsein glaubt es dir. Ob es stimmt oder nicht. Denkst du schlecht ĂŒber dich, wirst du dich davon nicht besser fĂŒhlen. Sagst du dir jedoch, wie schön, klug und toll du bist (gerne laut vor einem Spiegel), wird sich das in dein Unterbewusstsein einprĂ€gen und du wirst dich viel besser fĂŒhlen. Und darauf kommt es doch schlieĂlich an, oder?
3. Sorgen
Laut Statistiken bestehen rund 25% unserer Gedanken aus Sorgen und Ăngsten. Allerdings sagt eine Statistik auch, dass sich 90% unserer Sorgen nicht eintreten. Ich finde, es hilft sehr, aus dem schlechte-Gedanken-Strudel auszubrechen, wenn man sich daran erinnert, dass es zu 90% gut ausgehen wird. Und â verhindern kann man UnglĂŒck auch nicht, indem man stĂ€ndig darĂŒber grĂŒbelt. Mein Tipp fĂŒr weniger Sorgen: Bei einem schlechten Gedanken sofort an etwas Schönes denken. Z.B. Hundewelpen, BlumenstrĂ€uĂe, die eigene Hochzeit oder wie sĂŒĂ dein Kind neulich wieder war.
4. Voller Terminkalender
Vom Kindergarten nach Hause, eine Stunde spĂ€ter zum Turnen, dann noch schnell bei Aldi rein und abends alles Liegengebliebene aufholen. Wir fĂŒhlen uns oft wie im “Momster-Rad”, weil wir im Alltag keine Zeit finden, mal durchzuschnaufen und eine Pause einzulegen. Und ich verrate dir mal was: Zeit wird uns nicht geschenkt, wenn wir sie grade brauchen. Wir mĂŒssen sie uns nehmen. Es ist völlig ok, wenn ein Kleinkind keine Hobbys hat. Es ist auch ok, wenn du mal einen Termin absagst, weil es dir sonst zu viel wird. Das Leben mit Kindern fordert so viel Energie von uns â da sind Pausen nicht nice-to-have, sondern schlicht ĂŒberlebensnotwendig.
5. GerĂŒmpel
Es gibt wissenschaftliche Studien, die belegen, dass bei Frauen der Stresspegel steigt, wenn sie Unordnung sehen. Kein Wunder, denn meistens fĂŒhlen wir uns ja auch dafĂŒr verantwortlich, das unter Kontrolle zu bringen, oder?Â
Mein Motto lautet: Was du nicht hast, brauchst du nicht aufzurĂ€umen. Zu viel Zeugs belastet unsere Nerven, Kraft und Zeit. Und das sind alles Energie, die wir lieber unseren Kindern oder uns selbst widmen können. Dazu wirst du dich herrlich erleichtert fĂŒhlen, wenn du ein Zimmer, einen Schrank oder auch nur eine Schublade ausgemistet hast.
6. Alles allein zu machen
Du bist mit (Klein-)Kindern grade in der anstrengendsten Phase deines Lebens. Einen Familienalltag zu fĂŒhren ist in etwas so, wie ein Hotel am Laufen zu halten â und das wĂŒrde auch niemand ganz allein schaffen. NatĂŒrlich bist du eine taffe, kluge und selbstĂ€ndige Frau, die alles allein schaffen kann. Aber das bedeutet nicht, dass du es auch musst. Erlaube dir, um Hilfe zu bitten und sie auch anzunehmen. Egal, ob es eine Haushaltshilfe oder Babysitter ist oder deine Schwiegermutter beim nĂ€chsten Geburtstag auch einen Kuchen mitbringen soll. Auch ein netter Coach an deiner Seite kann dir helfen, deine Situation noch besser zu machen đ
Was spricht dich von diesen Dingen am meisten an? Oder wo ist es fĂŒr dich noch am schwierigsten? Antworte mir gern auf diesen Beitrag â ich freue mich immer, von dir zu lesen!
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